Meine Woche

Wochenrückblick – Versagen ist unvermeidlich

#ohneFleißkeinPreis

Heute ist der dritte Advent und Weihnachten naht. Die letzten Tage füllte sich die Stadt mit potenziellen Käufern von Weihnachtsgeschenken, doch ich war fleißig.

Am Freitag schrieb ich die zweite Klausur im öffentlichen Recht. Das Thema dieser Klausur war Polizeirecht. Ich bereitete mich die ganze Woche auf das Thema vor und war etwas nervös, als ich den Hörsaal betrat. Die Vorbereitung verlief mehr schlecht als recht.
Ich konnte mich nur bedingt konzentrieren, sodass ich kurzum beschloss, einige Abende zusätzlich in der Bibliothek zu verbringen. Außerdem kann ich zu Hause sowieso nicht lernen.

Schließlich lag die Klausur am Freitag vor mir. Ich war maßlos überfordert.
Das Thema hatte ich beim Lernen komplett vernachlässigt. Ich hatte schließlich mit einem typischen Fall zum Thema Polizeirecht gerechnet. Nach und nach löste ich die einzelnen Problematiken der Klausur und hoffe, dass das Resultat ein zufriedenstellendes Ergebnis sein wird.

Daraufhin habe ich beschlossen, das Wochenende zu genießen und kein Buch aufzuschlagen. Im Endeffekt kam die eigene Zeit sowieso zu kurz, wenn man von morgens bis abends in der Bibliothek sitzt. Ein bisschen Sport sollte der perfekte Ausgleich sein!

„Am häufigsten sind die Menschen erfolgreich, die wissen, dass Versagen unvermeidlich ist.“ – Coco Chanel

Rückblickend war die Woche geprägt von Selbsterkenntnissen.

Wir planen, bereiten uns auf mögliche Eventualitäten vor und verlieren uns aufgrund von Versagensängsten.
Wenn im Endeffekt alles anders kommt, sind wir der Situation maßlos ausgeliefert und müssen uns trotzdem damit arrangieren. Wieso dann nicht alles etwas lockerer angehen? Immerhin ist Versagen tatsächlich unvermeidlich.

Alles beginnt im Kopf! Schließlich lassen sich durch kognitive Fähigkeiten Ängste steuern. Ich bin anders gesagt der Meinung, dass ich mich weniger stressen sollte, in Bezug auf meine Klausuren. Immerhin kann es immer anders kommen, als man es erwartet. Und bin ich mir nun dessen bewusst, dass Versagen unvermeidlich ist, steht mir meine Angst nicht mehr im Weg.

Verzweifeln bringt in solchen Situationen nichts und immerhin lernen wir aus unseren Fehlern.

„Alles, was du dir wünschst, ist auf der anderen Seite der Angst.“ – Jack Canfield

Ich wünsche Euch allen einen schönen dritten Advent und einen guten Start in die nächste Woche. Hier heißt es dann wieder lernen, lernen und lernen für die letzte Klausur in diesem Jahr!

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2 Comments

  • Reply julia 11. Dezember 2016 at 23:16

    Jura-Klausuren stell ich mir echt hammerhart vor. Umso ärgerlicher, wenn man dann bei den Schwerpunkten beim Lernen danebenliegt…
    Wünsche dir extra viel Konzentration beim Lernen u. Glück bei der Klausur!

    Lg

    • Reply Snaapbacker 12. Dezember 2016 at 10:15

      Hallo Julia,

      So hammerhart sind sie nicht. Es ist wie mit jedem anderen Handwerk auch – man muss es erlernen.
      Es war wirklich ärgerlich!

      Vielen Dank für deine tollen Worte und jetzt kann es ja nur schief gehen!

      Liebe Grüße,
      Tim

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