Meine Woche

Wochenrückblick

Aus Schwäche wird Stärke

Wieder einmal habe ich es geschafft. Vor lauter Bäumen habe ich den Wald nicht mehr gesehen.
Alles in allem war meine Woche von Höhen und Tiefen geprägt.

Alles begann mit einer Klausurvorbereitung. Vorneweg muss ich sagen, dass ich kein Naturtalent in meinem Studium bin. Der Durchschnittstyp eben.
Der Klausurtermin belief sich auf den gestrigen Tag und so blieb mir eine Woche um mich auf die Klausur vorzubereiten.

Die Tage vergingen noch nie so schnell. Am Ende jedes Tages hatte ich immer noch nichts zu Papier gebracht, aber warum?
Ab einem gewissen Punkt musste ich mir eingestehen, dass die Zeit viel zu kurz war, um sich anständig auf die Klausur vorzubereiten. Zuvor wollte ich mich mit diesem Gedanken nicht abfinden. Irgendwie musste das doch zu schaffen sein!
Am Ende waren meine Gedanken so zerstreut und ich schaffte es nicht einmal, einen vernünftigen Lernplan zu erstellen.
Die ersten Tage irrte ich durch Bücher, Zettel und Materialien der Vorlesung und war noch kein Stück schlauer.
Schließlich nahm ich mir einen Tag frei und beschloss zwei Tage meinen Wecker auszustellen. Das war die mit Abstand wohl unproduktivste Woche.

Kurzum habe ich mich dazu entschieden die Klausur nicht mitzuschreiben. Schließlich musste ich mir diese Schwäche eingestehen.

 

Ich sehe vor lauter Nebel die Straße nicht mehr

Diese Entscheidung bereue ich keine Sekunde. Im Nachhinein betrachtet war es wohl zu viel des Guten und auf einmal ist alles zusammengebrochen.
In meinen Augen war es das wohl sinnvollste und ich konnte ein bisschen Ruhe einkehren lassen, um meine Gedanken zu sortieren.
Fahren wir zu schnell auf einer nebligen Strecke, sehen wir gar nichts mehr. Fahren wir etwas langsamer, lassen sich nach und nach Umrisse erkennen, die uns den Weg zeigen. Aufgrund dieses Gedankens traf ich die Entscheidung und bewies Stärke, indem ich mir diese Schwäche eingestand.

So ist für mich klar, dass ich mich langsam auf die nächste Klausur vorbereite, anstatt mit Vollgas in meinen Untergang zu rasen.
Kurz gesagt ist die nächste Woche mit Büchern, Freunden und Physiotherapie verplant. Heute genieße ich jedoch erst mal den Subwaysunday. Es ist mittlerweile Ritual geworden, dass wir sonntags, zwischen dem ganzen Lernstress, einen Abstecher zu Subway machen. Immerhin ist dies eine Sache mehr auf die man sich freuen kann.

Darüber hinaus rückt Weihnachten immer näher. Die Feiertagsplanung ändert sich kontinuierlich und ich weigere mich immer noch, alles weihnachtlich zu dekorieren. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich ein Grinch bin und eigentlich nur meine Ruhe will.

Ich wünsche euch eine schöne nächste Woche,

Tim

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