Meine Woche

Wochenrückblick

Studentenalltag

Das Studieren ist mein Beruf und ab und zu zeitaufwendig. Inwiefern, bekam ich diese Woche zu spüren. Der eine oder andere kennt das Problem.

Die Semesterferien sind fast vorbei und ein paar letzte Seiten von Hausarbeiten oder Seminararbeiten müssen noch gefüllt werden. Die Tage bis zum Semesterstart verfliegen und am Ende jedes Tages fühlt man sich dennoch unproduktiv und ist unzufrieden mit der Tagesleistung, obwohl man 8 Stunden gearbeitet hat.
Auch ich habe mir vorgenommen, diese Semesterferien eine Hausarbeit zum Thema Starfrecht zu schreiben. Der Abgabetermin rückt immer näher und ein Ende ist noch nicht in Sicht. So sitze ich aufgrund meines schlechten Gewissens jeden Tag in der Bibliothek und arbeite. Infolgedessen stand ich gestern vor einer verschlossener Bibliothek, weil ich die Öffnungszeiten nicht beachtet habe und war eine Stunde zu früh. An einem Samstag? Zu früh?! Unfassbar chaotisch!

Jedenfalls verlief meine Woche jeden Tag gleich. Morgens fuhr ich in die Bibliothek, Mittagessen, Bibliothek und ab und zu ein kleines Workout im Fitnessstudio.
Der einzinge Lichtblick waren die schönen Abendstunden mit Freunden. Während an zwei Abenden Kuchen gegessen wurde, gab es alles in allem viel Gelächter und jeder Abend war großartig.
Obgleich ein Abend noch so schön war, er war kurz. Ich musste am nächsten Tag ja wieder in die Uni.

Studenten haben es gut!

Jaja, den Spruch kennen wir alle. Im Endeffekt ist dieser auch wahr, aber in meinen Augen liegt es erstens daran, dass wir alles aufschieben und dann urplötzlich merken, wir müssen ja noch eine Hausarbeit schreiben! Zweitens liegt es daran, dass wir uns zu viel vornehmen. Unter Druck beginnt ein Student sein volles Potenzial zu entwickeln. Wider Erwarten ist er sogleich jeden Morgen um 8 an der Uni, anstatt bis 10 Uhr zu schlafen.

Erkenntnis der Woche

Wie in meinem Beitrag „Schlüssel zum Glück“ bereits geschildert, ist meine persönliche Erfahrung, dass ich mir die Zeit nehmen muss, auf meinen Körper zu hören und Rücksicht zu nehmen. Schließlich sind wir selbst unser höchstes Gut. Immerhin ist das mein Körper, der es wert ist, ihn zu beschützen.
Unter dem Strich war es der Studentenalltag, der es mir nicht ermöglichte, mir einen kurzen Augenblick für mich zu nehmen. Infolgedessen rebellierte mein Körper den einen oder anderen Tag und ich bin froh, erkannt zu haben, dass ich Rücksicht nehmen muss. Nehmt ihr euch genug Zeit für euch selbst?

Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Woche und genießt diesen herbstlichen Sonntag mit einer Tasse Tee und Kuschelsocken.
Ich wünsche euch eine schöne & erfolgreiche nächste Woche.

Liebste Grüße aus der Bibliothek,
ein Student

 

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2 Comments

  • Reply Kea 9. Oktober 2016 at 16:35

    Mhhhh, wenn ich ehrlich bin: Nein. Ich nehme oft zu wenig Rücksicht, weil ich als Selbstständige immer alleine in der Schußlinie stand. Weil ich das verstanden habe, habe ich mir jetzt Entlastung in Form von anderen Freelancern geholt, die mich in Spitzenzeiten entlasten. Und es war eine goldrichtige Entscheidung! Vor allem, weil ich ab nächster Woche in mein zweites Studium starte und dann Beruf und Studieren kombinieren muss. Ich bin mal gespannt, wie das klappt! Liebe Grüße, Kea

    • Reply Snaapbacker 9. Oktober 2016 at 18:31

      Hallo Kea,
      ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem zweiten Studium! Du schaffst das schon 🙂
      Manchmal ist es besser Hilfe anzunhemen. Viel schwieriger ist der Schritt sich eine solche Hilfe zu holen, zumal der Mensch sich eigene Schwächen selten eingesteht.

      Ich wünsche dir eine erfolgreiche Woche!
      Liebe Grüße,
      Tim

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